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When the Foxes get married (2022-2025)

analog und digital fotografiert, teilweise handkoloriert

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„Wenn die Füchse heiraten“ ist ein japanisches Sprichwort für den Moment, in dem die Sonne scheint, während es zugleich regnet. Das gefiel mir, dieser Moment, in dem zwei Gegensätze so harmonisch zusammenspielen, dass er nur mit etwas Mystischem beschrieben werden kann.

Während meiner Studienzeit in Kyoto, einem Residenzstipendium in Togatta und anderen Aufenthalten in Japan wurde dieses Gefühl von Gegensätzlichkeit zu einer prägenden Erfahrung. Ich habe dort viele Erfahrungen gesammelt, die mein Herz erwärmen, mich aber auch aufschrecken.

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Die Serie verhandelt einen Zustand, in dem Widersprüche nicht aufgelöst werden müssen, sondern koexistieren dürfen.

 


When the Foxes get married (2022)
analog and digitally photographed, partially hand-colored


The Fox’s Wedding" (Kitsune no Yomeiri) is a Japanese proverb for he rare moment when it rains while the sun is shining. I was drawn to this harmony of opposites; a phenomenon so surreal it can only be described through the mystical.

During my studies in Kyoto and a residency in Togatta, this sense of duality became a defining experience. I encountered moments that were as heartwarming as they were unsettling, deeply shaping my perspective on contrast.

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This series explores a state where contradictions do not require resolution, but are permitted to coexist.

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Die Wälder wirken wild, einsam und lebendig. Wenn man durch sie geht, hat man das Gefühl, dass man von den wahren Bewohnern beobachtet wird. Die Wälder um Nagano und die Gifu Präfektur haben es mir besonders angetan. Er sieht genauso aus wie das, was ich mir immer für mein Zuhause gewünscht habe. Eine lebendige Masse, Wald und Menschen scheinen sich gegenseitig zu tolerieren, Felder und Bauern, Menschen, die hierher kommen, um den Wald zu genießen, um Ski zu fahren. Ich bin sicher, dass sie auch hier versuchen, den Wald zu erobern, aber nicht dort, wo ich war.

Es zumindest noch nicht geschafft haben. Ich würde gerne in seine Weite laufen und mit ihm verschmelzen.

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This is how I often felt during my months of study in Kyoto and later in other parts of Japan. A country that warms my heart so deeply, yet also startles me.
The forests feel wild, lonely, and alive. Walking through them, you have the feeling that you’re being watched by the true inhabitants. The forests around Nagano and Gifu Prefecture particularly captivated me. It looks just like what I’ve always wished for in a home.
A living mass, where the forest and people seem to tolerate each other, fields and farmers, people who come here to enjoy the forest, to ski.
I’m sure they’re also trying to conquer the forest here, but not where I was. At least, they haven’t succeeded yet.
I would love to run into its vastness and merge with it.

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